Stufe 1
KI-Potenzialanalyse
Bauausführung und Vermietung haben getrennte Abläufe. Ich sichte beide und sage, welche Seite den schnelleren Ertrag bringt, statt beides gleichzeitig anzufassen.
Branche
6 Fälle
Für ein Bauunternehmen ist KI vor allem ein Werkzeug gegen die Aktenlage. Ausschreibungen, Bautagebücher, Wartungsprotokolle und Nachträge bestehen aus Text, und Text ist das, was KI heute zuverlässig kann. Ich zeige Bauunternehmen und Maschinenvermietern mit 5 bis 100 Mitarbeitern sechs Aufgaben mit Zeitwert und der Datenschutz-Stufe, auf der sie laufen dürfen.
Aus dem Alltag
Auf dem Hof läuft der Kettenbagger warm, der Tieflader wartet. Im Büro liegen vier Mietanfragen vom Wochenende, zwei davon fragen nach Maschinen, die bis Mittwoch gebunden sind. Daneben stapeln sich die Wartungsnachweise der letzten Woche, ausgefüllt mit Kugelschreiber, teils unleserlich. Und in der Mail steckt ein Leistungsverzeichnis mit 180 Positionen, Abgabe Donnerstag.
Der Bagger ist das kleinere Problem. Die Zeit geht dafür drauf, Anfragen zu beantworten, Nachweise abzutippen, Verzeichnisse durchzuarbeiten und den Bautagesbericht zu schreiben. Diese Arbeit ist gut dokumentierbar, wiederholt sich in gleicher Form und ist damit genau das, was sich mit KI verkürzen lässt.
Was KI hier nicht leistet: Sie kalkuliert keinen Preis, sie erklärt keine Maschine für einsatzbereit und sie ersetzt keine Prüfung nach Betriebssicherheitsverordnung. Sie bereitet vor, sortiert und formuliert, entschieden wird im Betrieb. Wie die Werkzeuge eingerichtet werden, steht unter KI-Implementierung.
Aufgabe
Heute
Mit KI
Die sechs Aufgaben decken beide Seiten des Geschäfts ab: Bauausführung und Vermietung. Die Minutenwerte sind Richtwerte aus Betriebsgesprächen und keine Zusage. Was bei Ihnen herauskommt, beziffert die KI-Potenzialanalyse anhand Ihrer eigenen Vorgänge.
Fall 01
Stufe 1 · Cloud + AV
Fall 02
Stufe 2 · EU-Hosting
Fall 03
Stufe 2 · EU-Hosting
Fall 04
Stufe 2 · EU-Hosting
Fall 05
Stufe 1 · Cloud + AV
Fall 06
Stufe 3 · Lokal im Betrieb
Rechnung
In einem Betrieb mit zwanzig Leuten und einem eigenen Maschinenpark summieren sich die sechs Fälle auf etwa sieben bis zehn Stunden pro Woche. Das ist eine Orientierung und keine Zusage. Den größten Anteil tragen Mietanfragen und Tagesberichte, weil sie täglich anfallen.
Auf dem Bau steht neben der Zeit aber ein zweiter Betrag. Ein lückenloses Bautagebuch und ein sauber belegter Nachtrag entscheiden über Beträge, die deutlich über der eingesparten Bürozeit liegen. Wer heute nicht dokumentiert, verliert das Geld nicht am Schreibtisch, sondern im Streit über die Bauzeit.
Belastbare Zahlen für Ihren Betrieb entstehen in der KI-Potenzialanalyse. Weil Fall 06 auf Vertragsdaten zugreift, gehört zur Planung auch die Frage, welche Aufgaben den Betrieb verlassen dürfen. Die Abwägung mit Kosten und Grenzen steht im Artikel Lokale KI oder Cloud-KI, die Umsetzung beschreibt die Seite Lokale und EU-gehostete KI.
Stufe 1
Bauausführung und Vermietung haben getrennte Abläufe. Ich sichte beide und sage, welche Seite den schnelleren Ertrag bringt, statt beides gleichzeitig anzufassen.
Stufe 3
Bautagebuch, Wartungsprotokoll und Nachtrag hängen zusammen. Ich baue die Abläufe so, dass ein Eintrag später als Nachweis taugt und nicht neu erfasst werden muss.
Baustein
Verträge und Nachtragsunterlagen sollen das Haus nicht verlassen. Für diesen Fall richte ich eine KI auf einem Server im Betrieb ein und sage offen, wo ihre Grenzen liegen.
Zur Branche
Sie liest vollständig, bewertet aber nicht fehlerfrei. Ein Verzeichnis mit 180 Positionen wird komplett erfasst und nach Gewerken, Mengenschwerpunkten und Fristen zusammengefasst. Fehler entstehen dort, wo eine Position missverständlich formuliert ist. Deshalb kennzeichnet der Ablauf unklare Positionen, statt sie einzuordnen, und die Bauleitung sieht genau diese Liste zuerst. Als Vorprüfung ersetzt das Stunden, als Kalkulationsgrundlage ersetzt es nichts.
Es kommt darauf an, wie es entsteht, nicht darauf, dass KI beteiligt ist. Brauchbar ist ein Eintrag, der zeitnah erstellt, datiert, vollständig und nicht nachträglich verändert wurde. Ich baue den Ablauf deshalb so, dass die Sprachaufnahme des Poliers erhalten bleibt, das Datum automatisch gesetzt wird und spätere Änderungen als Änderung sichtbar sind. Die rechtliche Bewertung im Streitfall gehört zu Ihrem Anwalt, nicht zu mir.
So sicher, wie die gewählte Stufe es zulässt, und für Verträge empfehle ich Stufe 3 im eigenen Haus. Bauverträge, Nachtragsunterlagen und Schriftverkehr zu laufenden Streitfällen sind das, was ein Betrieb am wenigsten aus der Hand geben sollte. Auf einem Server im Betrieb verlassen die Dokumente das Haus nicht. Der Preis dafür sind Hardware ab etwa 3.000 bis 8.000 Euro und Modelle, die schwächer sind als große Cloud-Modelle.
Ja, weil sich der Nutzen an der Zahl der Vorgänge bemisst, nicht an der Zahl der Maschinen. Dreißig Maschinen erzeugen Mietanfragen, Rückgaben, Wartungen und Einweisungen, und jeder dieser Vorgänge ist Schreibarbeit nach dem gleichen Muster. Gerade Wartungsnachweise zahlen sich doppelt aus: Sie sparen Zeit beim Erfassen und finden die Historie einer Maschine später in Minuten statt in Stunden.
Der Betrieb, der es ausgibt. Deshalb behandle ich Sicherheitsinhalte anders als Angebotstexte: Das Merkblatt entsteht aus der Betriebsanleitung des Herstellers, wird vor der ersten Ausgabe fachlich geprüft und trägt einen Verweis auf die vollständige Anleitung. KI kürzt hier den Weg von 90 Seiten auf zwei, sie ersetzt aber weder die Prüfung noch die Unterweisung durch eine befähigte Person.
Möglichst nicht. Ich setze zuerst auf das, was im Betrieb schon läuft, etwa Microsoft 365, die Bausoftware oder das Mailprogramm. Ein eigenes Werkzeug baue ich nur dort, wo es ohne nicht geht, typischerweise für die Sprachaufnahme auf der Baustelle. Bauleiter haben keine Zeit für Schulungen an einer weiteren Oberfläche, und ein Werkzeug, das nicht in den Tagesablauf passt, wird nach drei Wochen nicht mehr benutzt.
Heute vor allem Diktat und Nachschlagen, nicht Steuerung. Der Polier spricht den Tagesbericht, der Monteur diktiert das Wartungsprotokoll, jemand fragt eine Vorgabe aus dem Leistungsverzeichnis ab, ohne den Ordner zu holen. Alles, was Sensorik, Maschinensteuerung oder Vermessung betrifft, gehört zu Ihren Maschinen- und Softwareherstellern. Ich sage im Erstgespräch, wo die Grenze zwischen beidem liegt.
Sie kennen Ihren Betrieb, ich kenne die Technik. In 45 Minuten am Telefon gehen wir Ihre Abläufe durch und finden die ersten Stellen, an denen sich KI lohnt. Kostenfrei und ohne Verpflichtung.