FAQ
6 Themen

Häufige Fragen zur KI-Beratung

Hier stehen die häufigen Fragen zur KI-Beratung, die mir Inhaber und Geschäftsführer aus Thüringen im Erstgespräch stellen. Sortiert nach sechs Themen: Einstieg und Ablauf, Kosten, Datenschutz, Artikel 4 und Schulung, Technik sowie Zusammenarbeit. Kurz beantwortet, ohne Verkaufstext und ohne Fachjargon.

Bevor Sie lesen

Einordnung

Diese Sammlung ist für Betriebe mit 5 bis 100 Mitarbeitern geschrieben, die keine eigene IT-Abteilung haben. Die Antworten gelten für Handel, Handwerk, Bau und regionale Dienstleister. Wo eine Antwort von der Betriebsgröße oder der Branche abhängt, steht das ausdrücklich dabei.

Drei Hinweise vorweg. Erstens nenne ich keine Preise, weil dieselbe Leistung bei einem Achtmannbetrieb und einem Händler mit zwei Standorten unterschiedlich viel Zeit kostet. Sie bekommen vor jeder Beauftragung einen schriftlichen Festpreis. Zweitens leiste ich keine Rechtsberatung. Ich erkläre, was Artikel 4 der EU-KI-Verordnung seit dem 2. Februar 2025 verlangt, bewerten aber Ihren Einzelfall nicht juristisch.

Drittens sind alle Zeitangaben Orientierungswerte aus Projekten, keine Zusagen. Was in Ihrem Haus realistisch ist, ergibt die KI-Potenzialanalyse, weil dort in Minuten pro Vorgang gerechnet wird statt in Prozentversprechen.

Fragen und Antworten

Einstieg
Kosten
Datenschutz
Artikel 4
Technik
Zusammenarbeit

Womit fängt ein Betrieb am besten an, der bisher gar keine KI einsetzt?

Mit einer einzigen Aufgabe, die oft anfällt und viel Schreibarbeit kostet. In Handel, Handwerk und Bau ist das meist das Angebot aus einer Kundenanfrage oder die Beantwortung wiederkehrender Mails. Ein solcher Fall ist in wenigen Tagen aufgesetzt und im Betrieb sofort sichtbar. Welche Aufgabe in Ihrem Haus die richtige ist, klärt die Potenzialanalyse mit Zahlen statt mit Vermutungen.

Wie läuft ein Projekt von der ersten Anfrage bis zum laufenden System ab?

Am Anfang steht ein kostenfreies Vorgespräch am Telefon von etwa 45 Minuten. Passt die Sache, folgt die Potenzialanalyse im Betrieb mit schriftlichem Bericht. Danach entscheiden Sie, ob geschult, gebaut oder beides gemacht wird. Zum Schluss steht die Frage, ob ich das System im Wartungsvertrag weiterbetreue. Jede Stufe ist einzeln buchbar und endet mit einem Ergebnis.

Muss der ganze Betrieb auf einmal umgestellt werden?

Nein, und ich rate davon ab. Ich setze einen Anwendungsfall auf, lasse ihn vier bis sechs Wochen im Echtbetrieb laufen und sehe mir an, was er wirklich bringt. Erst danach kommt der nächste dazu. So bleibt der Aufwand für Ihr Team überschaubar, und Sie können jederzeit stoppen, ohne dass ein halbfertiges System zurückbleibt.

Wie schnell merke ich im Alltag etwas von der Umstellung?

Bei Cloud-Anwendungsfällen wie Angebotstexten oder Produktbeschreibungen meist innerhalb weniger Wochen nach dem Start. Anbindungen an Warenwirtschaft oder Handwerkersoftware brauchen länger, weil Schnittstellen und Rechte geklärt werden müssen. Lokale Installationen dauern am längsten, da Hardware beschafft und eingerichtet wird. Einen belastbaren Zeitplan bekommen Sie schriftlich, bevor Sie beauftragen.

Warum finde ich auf dieser Website keine Preisliste?

Weil eine Zahl auf der Website für die Hälfte der Betriebe falsch wäre. Ein Handwerksbetrieb mit acht Leuten und ein Baustoffhändler mit zwei Standorten brauchen unterschiedlich viel Zeit. Jede Leistung läuft deshalb zum Festpreis, den Sie vor der Beauftragung schriftlich erhalten. Im kostenfreien Vorgespräch nenne ich die Spanne in fünf Minuten, ohne dass Sie sich zu etwas verpflichten.

Welche Kostenblöcke kommen auf mich zu?

Es gibt drei Blöcke. Einmalig fällt mein Aufwand für Analyse, Schulung und Umsetzung an. Laufend kommen Lizenzen für die eingesetzten Werkzeuge dazu, meist je Arbeitsplatz und Monat. Nur wenn Daten den Betrieb nicht verlassen dürfen, kommt Hardware hinzu, bei einem eigenen Server ab etwa 3.000 bis 8.000 Euro. Welche Blöcke bei Ihnen anfallen, steht im Analysebericht.

Ab wann rechnet sich der Aufwand?

Das hängt daran, wie oft die Aufgabe anfällt. Ein Betrieb, der täglich zehn Angebote schreibt und je Angebot rund 30 Minuten spart, erreicht die Einsparung deutlich schneller als einer mit zwei Angeboten pro Woche. Als konservative Orientierung rechne ich mit 25 bis 35 Prozent Zeitersparnis bei Text- und Routineaufgaben. Die genaue Rechnung für Ihre Fälle steht im Bericht der Potenzialanalyse.

Zahle ich für Wartung auch dann, wenn nichts kaputtgeht?

Der Wartungsvertrag deckt weniger Reparaturen ab als Pflege. Modelle werden ausgetauscht, Anbieter ändern Funktionen, Vorlagen passen nach einem halben Jahr nicht mehr zum Sortiment. Genau das halte ich aktuell. Es gibt drei Stufen, von reinen Updates bis zum festen Ansprechpartner mit Rufnummer. Wer darauf verzichten will, kann das tun und bekommt Hilfe dann nach Aufwand.

darf ich Kundendaten überhaupt in ein KI-System eingeben?

In vielen Fällen ja, wenn ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit dem Anbieter besteht und die Nutzung im Betrieb geregelt ist. Entscheidend ist, welche Daten es sind. Name und Lieferadresse in einer Anfrage sind etwas anderes als eine Personalakte. Ich ordne jeden Anwendungsfall einer Datenschutz-Stufe zu und begründe, warum diese Stufe genügt.

Was unterscheidet die drei Datenschutz-Stufen voneinander?

Stufe 1 ist Cloud-KI mit Auftragsverarbeitungsvertrag: die Daten liegen beim Anbieter, die Modelle sind die stärksten am Markt, die Einstiegskosten gering. Stufe 2 ist EU-Hosting, also ein Rechenzentrum in der EU ohne Übermittlung in Drittländer. Stufe 3 heißt lokaler Betrieb auf einem Server in Ihrem Haus. Je höher die Stufe, desto höher die Kosten und desto schwächer die verfügbaren Modelle.

Landen meine Eingaben im Training der Anbieter?

Bei den Geschäftskonten der großen Anbieter ist die Nutzung von Eingaben für das Training standardmäßig ausgeschlossen, bei privaten Konten oft nicht. Genau hier entstehen die meisten Fehler im Betriebsalltag: Jemand nutzt privat weiter, was er kennt. Ich richte die richtigen Konten ein, prüfe die Einstellung schriftlich und halte sie in einer kurzen betrieblichen Regel fest.

Wann führt an einem eigenen Server im Haus kein Weg vorbei?

Wenn Daten den Betrieb rechtlich oder vertraglich nicht verlassen dürfen. Typisch sind Konstruktionsunterlagen fremder Auftraggeber, Personalakten und Nachkalkulationen. Für alles andere ist ein eigener Server meist zu teuer und liefert schwächere Ergebnisse. Oft lässt sich ein Anwendungsfall auch so zuschneiden, dass die sensiblen Teile im Haus bleiben und der Rest in der Cloud läuft.

Betrifft die KI-Kompetenzpflicht auch Handwerks- und Handelsbetriebe?

Artikel 4 der EU-KI-Verordnung gilt seit dem 2. Februar 2025 und verpflichtet Unternehmen, für ausreichende KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter zu sorgen. Er macht keine Ausnahme nach Branche oder Betriebsgröße. Sobald in Ihrem Haus KI beruflich genutzt wird, ist die Pflicht ein Thema. Eine konkrete Schulungsform schreibt die Verordnung nicht vor. Den Sachstand habe ich im Artikel zur KI-Kompetenzpflicht zusammengefasst.

Womit belege ich gegenüber Dritten, dass geschult wurde?

Nach jedem Workshop erhalten die Teilnehmer eine Bescheinigung mit Datum, Dauer und Inhalten. Dazu bekommen Sie das Schulungsmaterial und eine Teilnehmerliste für Ihre Unterlagen. Sinnvoll ist zusätzlich eine kurze schriftliche Regel, wie KI im Betrieb genutzt werden darf. Ob das im Einzelfall genügt, bewertet Ihr Anwalt oder Datenschutzbeauftragter, denn ich leiste keine Rechtsberatung.

Wie lange dauert ein Workshop und wie groß sollte die Gruppe sein?

Der Grundlagen-Workshop dauert einen halben Tag und richtet sich an alle Mitarbeiter, der Praxis-Workshop einen ganzen Tag und richtet sich an ein Team oder eine Abteilung. Beide finden in Ihrem Betrieb statt. Sinnvoll sind Gruppen, in denen jeder selbst ausprobieren kann. Bei größeren Belegschaften teile ich auf mehrere Termine auf, statt den Raum zu füllen.

Lohnt sich eine Schulung, obwohl bei mir noch keine KI im Einsatz ist?

Ja, gerade dann. Ein Workshop ohne laufendes System klärt zuerst, was KI kann und was nicht, und stoppt die falschen Erwartungen in beide Richtungen. Danach entscheidet Ihr Team mit, welche Aufgabe zuerst angegangen wird. Das ist meist besser, als eine fertige Lösung von oben zu verordnen. Eine Potenzialanalyse ist keine Voraussetzung für den Workshop.

muss ich meine vorhandene Software austauschen?

In aller Regel nicht. KI kommt neben Ihre Warenwirtschaft, Ihre Handwerkersoftware oder Ihr Dokumentenablagesystem und nicht an deren Stelle. Ob eine Anbindung möglich ist, hängt an den Schnittstellen Ihres Herstellers. Ich prüfe das vor der Beauftragung. Wo keine Schnittstelle existiert, arbeite ich mit Exporten oder Vorlagen weiter, statt Ihnen ein neues System zu verkaufen.

Welches Werkzeug empfehlen Sie, und wovon hängt das ab?

Das hängt an der Aufgabe und an der Datenschutz-Stufe, nicht am Markennamen. Für Texte und Angebote sind die großen Cloud-Modelle stark, für Office-Nähe spielt die vorhandene Umgebung eine Rolle, für sensible Daten kommen EU-Hosting oder lokale Modelle infrage. Ich habe keine Provisionsverträge mit Anbietern, deshalb steht in meiner Empfehlung eine Begründung und keine Marge.

Wie merke ich, wenn eine KI-Antwort inhaltlich falsch ist?

Indem der Ablauf so gebaut ist, dass ein Mensch die kritischen Stellen sieht. Preise, Mengen und technische Werte lasse ich nicht frei formulieren, sondern aus Ihren Daten einsetzen. Vor dem Versand steht immer eine Freigabe durch die zuständige Person. Zusätzlich schule ich das Team darauf, woran unsichere Antworten erkennbar sind. Verantwortlich bleibt der Betrieb, nicht das Werkzeug.

Reichen meine Rechner und mein Internetanschluss dafür aus?

Für Cloud-KI genügt ein üblicher Büroarbeitsplatz mit aktuellem Browser und normaler Internetverbindung. Besondere Rechner sind nicht nötig. Anders sieht es bei lokalem Betrieb aus, dafür braucht es einen Server mit passender Grafikhardware im Haus. Ob das in Ihrem Fall überhaupt nötig ist, kläre ich vorher, denn die Anschaffung ist der teuerste Schritt auf dem ganzen Weg.

Kommen Sie in meinen Betrieb, oder läuft die Zusammenarbeit digital?

Analyse und Workshops finden bei Ihnen vor Ort statt, weil ich sonst die Abläufe nicht sehen und die Leute nicht kennenlerne. Umsetzung und Abstimmung laufen zu großen Teilen digital, was Termine kurzfristiger möglich macht. Mein Sitz ist Erfurt, betreut wird ganz Thüringen. Für Betriebe außerhalb der Region entscheidet die Anfahrt, ob es sinnvoll ist.

Wie viele Leute stehen hinter der Agentur?

Eine, und die spricht mit Ihnen. Scholz Marketing und Digitale Medien ist ein Einzelunternehmen in Erfurt, geführt von Martin Scholz. Sie sprechen mit der Person, die anschließend an Ihrem Projekt arbeitet, nicht mit einem Vertrieb, der danach übergibt. Wo ein Projekt über mein Fach hinausgeht, hole ich Fachleute aus meinem Netzwerk dazu und sage das offen. Ansprechpartner und Verantwortlicher bleibe ich.

Wie unabhängig bleibe ich von Ihnen?

Der Bericht der Potenzialanalyse gehört Ihnen und ist so geschrieben, dass ihn auch ein anderer Dienstleister umsetzen könnte. Zugänge, Konten und Lizenzen laufen auf Ihren Namen, nicht auf meinen. Prompt-Vorlagen und Dokumentation übergebe ich vollständig. Ein Wartungsvertrag ist ein Angebot und keine Bedingung. Ich halte Kunden über Ergebnisse, nicht über Abhängigkeit.

Was passiert im Erstgespräch, und was kostet es?

Das Erstgespräch dauert etwa 45 Minuten am Telefon und ist kostenfrei. Sie schildern, was Ihr Betrieb macht und wo es klemmt. Gemeinsam finden wir zwei oder drei Stellen, an denen KI ansetzen könnte, und ich sage Ihnen, welche Datenschutz-Stufe dort wahrscheinlich nötig ist. Was das einspart, rechnet erst die Potenzialanalyse aus. Wenn sich nichts lohnt, sage ich das ebenfalls.

Was bringt mir ein Anbieter mit Sachverständigen-Hintergrund?

Martin Scholz ist anerkannter und zertifizierter Sachverständiger für Online-Marketing (DGuSV). Diese Rolle verlangt Neutralität gegenüber Anbietern und eine Begründung, die vor Dritten Bestand hat. Praktisch heißt das: keine Provisionsverträge mit Softwareherstellern, gelesene Auftragsverarbeitungsverträge vor der Einführung und Empfehlungen, die Sie einem Dritten vorlegen können. Für einen Betrieb ohne IT-Abteilung ist das der Unterschied zwischen Beratung und Verkauf.

Wo die übrigen Fragen stehen

Vertiefung

Fragen zu einzelnen Leistungen beantworte ich dort, wo die Leistung beschrieben ist. Jede Leistungs- und Branchenseite hat einen eigenen FAQ-Block mit den Fragen, die genau zu diesem Thema gehören. Diese Seite bündelt nur die übergreifenden.

  • Fragen zur Analyse Dauer, Aufwand für Ihr Team, Umgang mit Betriebsinterna und die Frage, was passiert, wenn sich am Ende nichts lohnt: KI-Potenzialanalyse.
  • Fragen zu Workshops und Artikel 4 Nachweise, Teilnehmerkreis, Umgang mit Mitarbeitern ohne Bürojob und Auffrischung nach einem halben Jahr: KI-Workshops und Schulung. Den rechtlichen Rahmen erklärt der Artikel zur KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4.
  • Fragen zur Umsetzung Anbindung an Warenwirtschaft und Handwerkersoftware, Projektdauer und was passiert, wenn ein Anbieter sein Modell abschaltet: KI-Implementierung. Zu Cloud-Konten und Auftragsverarbeitungsverträgen im Detail: Cloud-KI einführen.
  • Fragen zu Hardware und lokalem Betrieb Serverausfall, Betrieb ohne Internet, gebrauchte Hardware und der Vergleich der Modellqualität: lokale und EU-gehostete KI sowie der Artikel lokale KI oder Cloud-KI.
  • Fragen aus Ihrer Branche Produkttexte, Aufmaß, Bautagebuch, Reklamationen und Leistungsverzeichnisse: Holz- und Baustoffhandel, Handwerk sowie Bau und Baumaschinen.
  • Fragen zu Wartung und Betrieb Stufenwechsel, Stundenkontingent, Monitoring und was bei einer Kündigung mit Ihrem System geschieht: KI-Wartung und Support.

Ist Ihre Frage hier nicht dabei, stellen Sie sie mir direkt. Das Erstgespräch am Telefon dauert etwa 45 Minuten, kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Es liefert eine Richtung, keine Auswertung. Wenn Sie vorher wissen wollen, wo Ihr Betrieb bei der KI-Kompetenz steht, machen Sie den KI-Kompetenz-Check. Er läuft im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Daten an mich übertragen werden. Wer ich bin, steht unter Über mich.

Ist Ihr Betrieb bereit für KI?

Sie kennen Ihren Betrieb, ich kenne die Technik. In 45 Minuten am Telefon gehen wir Ihre Abläufe durch und finden die ersten Stellen, an denen sich KI lohnt. Kostenfrei und ohne Verpflichtung.