KI-Werkzeuge verändern sich im Monatsrhythmus. Eine Vorlage, die im
Januar zuverlässig funktioniert hat, kann im Juni andere Ergebnisse liefern, weil der
Anbieter das Modell ausgetauscht hat.
Bei klassischer Software ist das anders: Ein Warenwirtschaftssystem verhält sich nach
einem Update im Kern gleich. Bei Sprachmodellen ändert sich das Verhalten selbst, nicht
nur die Oberfläche. Wer seine Vorlagen nicht nachzieht, merkt oft erst spät, dass die
Qualität nachgelassen hat.
Dazu kommt der praktische Teil: Neue Mitarbeiter brauchen Zugänge, alte müssen
entfernt werden. Lizenzen laufen aus. Bei lokalen Systemen füllt sich die Festplatte,
und irgendwann ist ein Modell veraltet. Das sind kleine Aufgaben, aber sie bleiben im
Alltag liegen.