Datenschutz
Lokale und EU-gehostete KI
Wenn eine Geheimhaltungsvereinbarung Cloud-Dienste ausschließt, bleibt der eigene Server. Ich kläre ehrlich, was das kostet und was es an Modellqualität kostet.
Standort
rund 50 km
Als KI-Agentur Jena arbeite ich vor allem für Betriebe, die für die Optik-, Photonik- und Medizintechnikunternehmen der Stadt liefern oder montieren. Dort steht nicht die Frage im Raum, ob KI etwas bringt, sondern ob die Daten das Haus verlassen dürfen. Genau darauf ist meine Beratung zugeschnitten.
Vor Ort
In Jena hängen ungewöhnlich viele Handwerks- und Zulieferbetriebe an Hightech-Kunden. Optik, Photonik, Medizintechnik und Universität setzen Standards für Dokumentation und Geheimhaltung, die bis in den kleinen Betrieb durchschlagen.
Konkret bedeutet das: Ein Betrieb mit vierzehn Leuten unterschreibt eine Geheimhaltungsvereinbarung, die eine Weitergabe von Zeichnungen, Messwerten oder Prozessbeschreibungen an Dritte untersagt. Ein Cloud-Dienst ist ein Dritter. Damit fällt für einen Teil der Aufgaben Stufe 1 aus, egal wie gut der Auftragsverarbeitungsvertrag formuliert ist.
Der zweite Unterschied ist das Publikum. In Jena sitzen in der Werkstatt und im Büro oft Leute mit technischem Studium, die KI privat schon benutzen und gezielt fragen. Meine Workshops sind hier weniger Einführung und mehr Abgleich: Was geht, was geht nicht, was gehört in eine betriebliche Regelung. Der rechtliche Rahmen dafür steht im Artikel zur KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4.
Dazu kommt eine Eigenheit der Auftragslage. Wer für Hightech-Kunden arbeitet, fertigt selten große Serien, sondern kleine Lose mit hoher Prüftiefe. Der Anteil an Papier je verkauftem Teil ist dadurch ungewöhnlich hoch. Das macht Dokumentation zum lohnendsten Einstiegspunkt, während Marketingtexte und Social Media, die anderswo zuerst drankommen, hier meist ganz hinten stehen.
Vorher
Nachher
Ein Zulieferer fertigt Bauteile in kleinen Serien und muss jede Charge dokumentieren: Messwerte, Abweichungen, Freigabe. Der Meister diktiert seine Notizen abends in ein Formular, weil er tagsüber an der Maschine steht. Die Zeichnungen des Auftraggebers stehen unter Geheimhaltung.
Anwendungsfall
Stufe 3 · Lokal
Die Hardware dafür liegt je nach Modellgröße bei etwa 3.000 bis 8.000 Euro einmalig. Das rechnet sich nicht bei jedem Betrieb, deshalb prüfe ich vorher, ob sich die Aufgabe so zuschneiden lässt, dass EU-Hosting genügt. Die Abwägung steht ausführlich unter Lokale und EU-gehostete KI sowie im Artikel Lokale KI oder Cloud-KI.
Anfahrt
Ja. Mein Sitz ist Erfurt, ein Büro in Jena habe ich nicht. Die Fahrt dauert über die A4 knapp eine Stunde, und ich reise für Termine an, ohne dafür Reisekosten pro Kilometer abzurechnen.
Bei lokaler KI ist die Anreise ohnehin Teil der Leistung: Ein Server im Betrieb muss aufgestellt, angeschlossen und übergeben werden. Danach übernimmt weitgehend die Fernwartung, und dafür habe ich feste Wartungsstufen. Für die laufende Betreuung ist Jena damit kein Stück weiter weg als Erfurt.
Eine Bitte habe ich für den ersten Termin: Legen Sie die Geheimhaltungsvereinbarung Ihres wichtigsten Auftraggebers bereit. Aus ihrem Wortlaut ergibt sich, welche Stufe für welche Aufgabe zulässig ist, und das ist die Weiche, an der alles Weitere hängt. Ohne diesen Blick rate ich, und Raten ist beim Datenschutz die teuerste Variante.
Datenschutz
Wenn eine Geheimhaltungsvereinbarung Cloud-Dienste ausschließt, bleibt der eigene Server. Ich kläre ehrlich, was das kostet und was es an Modellqualität kostet.
Stufe 1
Sie zeigt, welche Aufgaben wirklich unter die Geheimhaltung fallen und welche sich billiger in der Cloud erledigen lassen.
Branche
Aufmaß, Dokumentation, Nachkalkulation: die Aufgaben, die auch in Jenaer Werkstätten am meisten Abendstunden kosten.
Zu Jena
Nein, aber die einfache Variante fällt weg. Wenn eine Geheimhaltungsvereinbarung die Weitergabe an Dritte untersagt, gilt ein Cloud-Anbieter als Dritter, unabhängig vom Auftragsverarbeitungsvertrag. Dann bleibt ein Modell auf einem Server in Ihrem Betrieb. Das ist teurer und liefert schwächere Ergebnisse als die großen Anbieter, reicht für Berichte, Protokolle und Zusammenfassungen aber gut aus.
Die Hardware liegt je nach Modellgröße bei etwa 3.000 bis 8.000 Euro einmalig. Dazu kommen Einrichtung, Anbindung an Ihre Werkzeuge und laufende Betreuung, weil Modelle und Software regelmäßig aktualisiert werden. Den Gesamtrahmen nenne ich nach der Potenzialanalyse schriftlich, weil er stark davon abhängt, wie viele Leute gleichzeitig arbeiten und wie groß die Dokumente sind.
Meist ja, aber eine andere als anderswo. In Jena treffe ich häufig auf Teams, die technisch versiert sind und trotzdem nicht wissen, welche Firmendaten sie eingeben dürfen. Der Workshop ist dann weniger Einführung als Abgleich: Wo verläuft die Grenze, welches Werkzeug für welche Aufgabe, und was schreibe ich als betriebliche Regelung fest. Das ist zugleich der Nachweis für Artikel 4 der EU-KI-Verordnung.
Indem sie das System gar nicht erst erreichen. Ich schneide den Anwendungsfall so zu, dass nur die Daten hineingehen, die er wirklich braucht. Messwerte und Stichpunkte reichen für einen Bericht, die Zeichnung selbst wird nicht gebraucht. Wo sensible Inhalte unvermeidbar sind, läuft das Modell lokal, ohne Verbindung nach außen. Diese Einstufung dokumentiere ich schriftlich, damit Sie sie Ihrem Auftraggeber vorlegen können.
Ja. Ein Büro in Jena habe ich nicht, die Fahrt über die A4 dauert knapp eine Stunde, und ich rechne dafür keine Kilometerpauschale ab. Vor Ort finden die Sichtung der Abläufe, Workshops und die Aufstellung eines lokalen Servers statt. Betreuung, Updates und Rückfragen laufen danach aus der Ferne, sodass die Entfernung im Alltag keine Rolle mehr spielt.
Nur, wenn man es ihm gibt. Ein Modell kennt Ihre internen Bezeichnungen, Toleranzangaben und Prüfvorschriften nicht von selbst. Ich hinterlege deshalb Ihre Begriffsliste, Musterberichte und Vorgaben, sodass die Ausgabe im gewohnten Vokabular entsteht. Fachlich prüfen muss weiterhin ein Mensch. Das Modell nimmt das Formulieren ab, nicht die Verantwortung für die Richtigkeit.
Sie kennen Ihren Betrieb, ich kenne die Technik. In 45 Minuten am Telefon gehen wir Ihre Abläufe durch und finden die ersten Stellen, an denen sich KI lohnt. Kostenfrei und ohne Verpflichtung.